OITIS
The Operation of International Trade in Iceland and Shetland (ca. 1400-1700)
OITIS ist ein internationales archäologisches Forschungsprojekt, das den Handel hansischer und englischer Kaufleute mit Island und den Shetlandinseln im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit untersucht. Die reichen Fischgründe waren dafür verantwortlich, dass sich ab dem 15. Jahrhundert deutsche und englische Händler auf den Inseln niederließen, um das "weiße Gold" des Nordatlantiks von hier nach Europa zu verhandeln. An den Küsten entstanden zahlreiche Handelsniederlassungen, die in vielen Fällen obertägig noch gut erhalten sind. Im Zuge des Projekts werden sie nun dokumentiert und ausgewählte Fundorte ausgegraben, um diesen wichtigen Aspekt europäischer Wirtschaftsgeschichte vor dem Hintergrund der europäischen Expansion nach Nordwesten zu erforschen.
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Projektseite beim Deutschen Archäologischen Institut


