NOMAD

Eine interdisziplinäre mobile Forschungsstation zur Beobachtung der Interaktion zwischen Rentier und Mensch

In weiten Teilen Nordamerikas, Nordeuropas und Nordasiens haben Menschen seit Jahrtausenden Rentiere gejagt und gezüchtet. Auch im 21. Jahrhundert sind Rentierhaltung und -jagd für viele Bewohner des Hohen Nordens ein wichtiger wirtschaftlicher und auch kultureller (identitätsstiftender) Faktor. Wenngleich sich die ökologische Beziehung zwischen Rentier und Mensch im Laufe der langen Entwicklung als sehr wandlungsfähig erwiesen hat, stellen die derzeitigen - teilweise rapiden - sozioökonomischen und klimatischen Veränderungen im Hohen Norden eine besondere Herausforderung dar. Wie das System Rentier-Mensch auf diese Veränderungen reagiert, ist Gegenstand dieses Forschungsprojekts, welches zugleich auch generelle Erkenntnisse über sozioökonomische, kulturelle und Umweltbeziehungen im Hohen Norden liefern soll.

 

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