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CASE 11 - Pearya

Die geplante Expedition CASE 11-Pearya ist Teil des BGR-Programms CASE (Circum-Arctic Structural Events), das die Erforschung der plattentektonischen Prozesse zum Ziel hat, die mit der Evolution und Öffnung des Arktischen Ozeans in Zusammenhang stehen. Zielgebiet der CASE 11-Expedition ist der nördlichste Bereich von Ellesmere Island, der aus einem “exotischen Terrane” besteht, das nach dem amerikanischen Polarforscher Robert E. Peary “Pearya” genannt wird. Diese kontinentale Mikroplatte ist – im geologischen Sinn – ursprünglich kein Teil Nordamerikas, sondern gehörte wahrscheinlich zu Eurasien.

Teilnehmende Institutionen:

Department of Geological Sciences, University of Idaho
Forschungsstelle für Paläobotanik, Universität Münster
Geological Survey of Canada, Calgary
Geological Survey of Canada, Halifax
Geologisches Institut, Universität Bremen
Institut für Geologie und Mineralogie, Universität Erlangen
Museum für Naturkunde Berlin
Staatliches Museum für Geologie und Mineralogie Dresden

Wichtige Kooperationspartner:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Joint Inuit/Government Park Planning and Management Committee (JPMC)
National Parks Canada
Nunavut Impact Research Board (NIRB)
Nunavut Planning Commission (NPC)
Nunavut Research Institute (NRI)
Polar Continental Shelf Project (PCSP) Ottawa – Resolute Bay
BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit Kanada (WTZ) (Uni Calgary)